Interreligiöses Gedenken an Opfer vom 19. Februar in gemeinsamem Video


Mit einem gemeinsamen Video sprechen zehn der am „Runder der Tisch der
Religionen“ beteiligten Gemeinschaften den Angehörigen der Opfer ihr
Mitgefühl aus und rufen zu Achtung und Respekt auf. Zu sehen ist eine
flackernde Kerze, die Namen der Opfer sind eingeblendet.
Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Oberbürgermeister Claus
Kaminsky führen ein: „Wir können nicht vergessen, wir wollen nicht
vergessen.“ Dann sind diejenigen zu sehen, die sich in ihren Gemeinden
engagieren und Verantwortung tragen. In oder vor Gotteshäusern und an einem
der Anschlagsorte. Sie tragen Sätze aus einem Text vor, den sie gemeinsam
erarbeitet haben. „Uns eint der Wunsch nach Mitmenschlichkeit und
Nächstenliebe.“, „Wenn Menschen aus unserer Mitte wegen ihres Aussehens,
ihrer Herkunft oder ihrer Religion benachteiligt oder bedroht werden,
werden wir nicht wegsehen.“, „Vielfalt macht uns aus. Wir lassen uns nicht
spalten. Wir stehen zusammen.“ lauten einige der Botschaften.
Der „Runde Tisch der Religionen“ ist eine freiwillige Zusammenkunft der
Religionsgemeinschaften in der Brüder-Grimm-Stadt mit dem Ziel, den Dialog
und die Kommunikation zwischen den Religionen zu fördern und zu
intensivieren. An dem interreligiösen Gedenkvideo beteiligen sich die
Jüdisch Chassidische Kultusgemeinde Breslev Deutschland, die katholische
Pfarrei St. Klara und Franziskus, die Neuapostolischen Kirche Gemeinde
Hanau, die Ahmadiyya Muslim Jamaat Hanau K.d.ö.R., der Islamische Verein
Hanau e.V., der Muslimische Arbeitskreis Hanau, die Evangelische Kirche in
Hessen und Nassau, die Evangelische Stadtkirchengemeinde Hanau, die
Gemeinde Hanau der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sowie
die Bahá’í-Gemeinde Hanau K.d.ö.R.